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Pfingstlager 2013

Vom 17.05.- 20.05.2013 verbrachten wir 4 spannende, erlebnisreiche und lustige Tage auf dem Gelände des BOS Trainingszentrum Graf Yorck am Möhnesee. Es nahmen 11 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Warendorf teil. Ingesamt trafen ca. 250 Personen aufeinander. Unsere Jugendfeuerwehr war mit 13 Jugendlichen und 2 Betreuern dabei. Alle Jugendfeuerwehren trafen am Freitag gegen 17 Uhr ein und waren dann damit beschäftigt, ihre Zelte aufzubauen und zu beziehen. An diesem Abend engagierten sich 3 Everswinkeler zusammen mit 2 Ostbeveranern, in dem sie für alle Grillfleisch und Würstchen auf dem Grill zubereiteten. Den ersten Abend verbrachten wir mit unserer Jugendfeuerwehr in unserem Vorzelt.

Der Samstag begann um 8 Uhr mit dem Frühstück. Um 9 Uhr fuhren wir zur ersten Einsatzstelle. Unsere Aufgabe bestand darin, einen Brand in einem Gebäude zu löschen, 4 Personen zu retten sowie einen Gasbehälter zu kühlen. Der zweite Einsatz war gegen 09.45 Uhr, hierbei handelte es sich um eine Personenrettung, die sich ihr Bein unter einem Container geklemmt hatte.

Von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr gab es täglich eine Mittagspause. Nach einer Stärkung retteten wir eine übergewichtige Person von einer Orgeltribüne. Zuletzt waren zwei Bauarbeiter in Gefahr und warteten schon auf die Feuerwehr. Abends planten wir die nächste Aktion der Jugendfeuerwehr und ließen den Abend gemütlich am Lagerfeuer mit den anderen ausklingen.

Am Sonntagmorgen spielten wir mit den Jugendfeuerwehren aus Drensteinfurt und Rinkerode „Riesen- Mensch- ärger- dich- nicht“. Nachdem Mittagessen verbrachten wir den Tag bei strahlendem Sonnenschein am und im Möhnesee. Am letzten Abend saßen wir noch bis tief in die Nacht mit den anderen Jugendfeuerwehren am Lagerfeuer.

Nachdem die Zelte verstaut und der Müll beseitigt wurde, machten wir uns gegen 12 Uhr am Pfingstmontag Richtung Heimat auf.

Trotz anfänglichen schlechten Wetters hätten wir gerne noch ein paar Tage drangehangen. Wir hatten viel Spaß und lernten nette neue Leute kennen.

„Wir freu´n uns schon auf nächstes Jahr, dass wird wieder wunderbar! :)

 
 
 

 

 

Polen Ausflug 2008

Deutsch - polnischer Jugendaustausch vom 30.06. - 12.07. 2008
Everswinkel Zehn Tage voller Gastfreundschaft, Kultur, Spaß und Action erlebte 17 Jugenldiche der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit fünf Betreuern bei der polnischen Partnerfeuerwehr in Przywidz. Organisiert hatten die Fahrt Jugendwart Ralf Rohlmann, Matthias Baum sowie der stellvertretende Kreisjugendwart Carsten Welzel. Die "Straz", wie Feuerwehr auf polnisch heißt, freute sich riesig über den Besuch alter und neuer Gesichter. Die Everswinkeler waren untergebracht auf einem Campingplatz mit See, wo sich die Jugendlichen beim Kanu- und Tretbootfahren gemeinsam unter strahlendem Sonnenschein  vergnügten. Abends kamen dann alle gemeinsam am Lagerfeuer zusammen, und Würstchen zu grillen und sich über das Erlebte auszutauschen. Auch wenn die Verständigung mal ohne Worte, mal auf englisch einigermaßen gut klappte, war immer eine hilfsbereite Dolmetscherin mit dabei. Von Verständigungsproblemen bei einer gemeinsamen Übung der Jugendfeuerwehren war allerdings keine Spur. Ein Brandeinsatz, eine verschüttete Person und die Bergung einer verletzten Person, meisterten die Nachwuchsfeuerwehrleute trotz sprachlicher Barrieren mit Bravour und ernteten Lob und Anerkennung für einen vorbildlichen Einsatz auch von Wehrführer Jörg Welzel, der für einige Tage zu Besuch auf dem Campingplatz war. Als Gastgeschenk hatten die Everswinkeler ihrer Partnerfeuerwehr einen Tischkicker mitgebracht, der sofort von allen begeistert eingeweiht wurde.Begeistert waren Groß und Klein auch von der Survival-Tour durch den polnischen Wald und vom Bogenschießen, das die Polen extra für ihre Gäste organisiert hatten. Auch wenn manch einer an seine Greznen ging, hatten alle viel Spaß bei der Sache.Ein weiteres Ausflugsziel, was bleibenden Eindruck hinterließ, war ein Holzhaus, das auf dem Kopf gebaut wurde. Auch im Inneren des Hauses war alles auf den Kopf gedreht, was den Besuchern buchstäblich den Kopf verdrehte.Beim gemeinsamen Ausflug nach Danzig, konnten alle die beeindruckende Altstadt sowie Kriegs- und Segelschiffe im Hafen bestaunen. Einen der längsten Stege der Welt gab es in der Ostseestadt Sopot zu bestaunen. Ein besonderes Erlebnis für die Jugendlichen war der Besuch der Sonntagsmesse in Przywidz. Nach anfänglicher Skepsis, wurde die Messe zum einmaligen Erlebnis der Völkerverständigung, nicht zuletzt, da der Pfarrer die Besucher auf deutsch als "Unsere Freunde" begrüßte. Denn nicht selten hatten es die Feuerwehrleute mit immer noch präsenten Vorurteilen gegen die Deutschen, aufgrund der deutsch-polnischen Beziehung im Krieg, zu tun. In einem Freilichtmuseum, das die Gruppe gemeinsam besuchte, wurde genau diese deutsch-polnische Geschichte aufgearbeitet. In einem nachgebauten Kriegsbunker konnten hart Gesottene einen Fliegeralarm miterleben, der einem den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen ließ. Detailgetreu konnten Kriegsgefangenenlager und andere Überreste des Krieges besichtigt werden. 

Auf dem Rückweg unterbrachen die Urlauber ihre 15-stündige Fahrt um sich Berlin bei Nacht anzuschauen. Ein krönender Abschluss für eine wieder einmal gelungene Fahrt zu den Freunden der "straz" in Polen.

 
   

 

 

 

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